Informationsblatt für PsychologenInnen, die an einer Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin/ zum Psychologischen Psychotherapeuten an unserem Institut interessiert sind (Erwerb der Approbation)

das Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie im Rheinland e.V. (IPR) bildet seit über 40 Jahren in psychoanalytisch begründeten Verfahren aus. Die Anerkennung als staatliches Ausbildungsinstitut nach der neuen Approbationsordnung liegt vor.

Ihnen wird damit eine Ausbildung in der Fachrichtung „Psychoanalytisch begründete Verfahren“ angeboten.

Dies bedeutet, dass Sie sowohl in den Bereichen „tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ als auch in dem Bereich „analytische Psychotherapie“ einen staatlichen Abschluss erreichen können.

Es ist aber auch möglich, sich in der Ausbildung ausschließlich auf den Fachbereich „tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ zu konzentrieren.

Beide Ausbildungen können Sie jeweils innerhalb von 5 bzw. 7 Jahren absolvieren. Dies sieht das PTG als Mindestausbildungszeit vor. Es ist aber auch möglich, dass Sie sich mehr Zeit nehmen. Nach dem PTG sind für beide Richtungen – tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder psychoanalytisch begründete Verfahren – die gleiche Gesamtzahl an Ausbildungsstunden vorgeschrieben, allerdings mit anderen Schwerpunkten.

Sie können den beigelegten Curricula die unterschiedliche Verteilung der Stundenzahlen entnehmen. Ein Wechsel zwischen beiden Fachrichtungen ist nach Zustimmung des Ausbildungsausschusses möglich.

Da die Ausbildung nach den festgelegten Regeln im Psychotherapeutengesetz stattfindet, empfehlen wir, dass Sie sich diese Gesetzesvorlage genau durchlesen (im Internet :  www.vereinigung.de , dann unter PsychThG ).

Hier eine kurze Information zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten der beiden Fachrichtungen.

Beide basieren gemeinsam auf den theoretischen Grundlagen und den Forschungsergebnissen der modernen Psychoanalyse. Die Selbsterfahrung – die Lehranalyse – ist für beide wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Der Gesetzgeber sieht vor, dass jeweils ein psychiatrisches Praktikum in einer Klinik zu absolvieren ist. Da wir mit mehreren Kliniken kooperieren, können wir Ihnen einen Praktikumsplatz vermitteln.

Die Ausbildungen differieren in den Behandlungsformen, die die AbsolventInnen erlernen und nach dem Staatsexamen anwenden dürfen. Dies hat zur Folge, dass es neben vielen gemeinsamen Veranstaltungen – vor allem im praktischen Teil der Ausbildung – unterschiedliche Ausbildungsschwerpunkte gibt.

Wie finden Sie den für Sie passenden Ausbildungszweig ? Hierzu einige kurze Hinweise:

Wer in Berufsfeldern arbeiten will, in denen vorwiegend die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie eingesetzt wird, ist in diesem Zweig gut aufgehoben. Der Abschluss in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie qualifiziert und berechtigt zur Ausübung dieser Therapieform.

Sollten Sie nach deren Beendigung – eventuell nach einigen Berufsjahren – an einer Vertiefung interessiert sein, sind Sie in einem Weiterbildungsgang Psychoanalyse am Institut willkommen.

Der Abschluss in psychoanalytisch begründeten Verfahren qualifiziert und berechtigt zur Ausübung der tiefenpsychologisch fundierten und zusätzlich der ganzen Bandbreite der analytischen Psychotherapie.

Wer diese größere Bandbreite der Behandlungsmöglichkeiten im Beruf zur Verfügung haben will, absolviert am besten die integrierte Ausbildung.

Diese ist erfahrungsgemäß von Behandlungsstundenzahl und Supervision aufwendiger als die kostengünstigere Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie.

Wir beraten Sie gerne, welche Ausbildungsrichtung Ihrer persönlichen Neigung und Ihren Berufsplänen am besten entgegenkommt.

Wer sich nach Abschluss der Ausbildungsform dazu entschließen möchte, den Institutsabschluss zum/zur PsychoanalytikerIn zu machen, kann über einen schriftlichen und mündlichen Fallvortrag Mitglied an unserem Institut werden. Sie haben dann weiterhin die Möglichkeit zur Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT).

Zum Schluss ein Wort zu den Kosten der Ausbildungen:

Die Ausbildungsgebühren betragen z. Zt. 430,00 Euro pro Ausbildungshalbjahr. Für Lehranalyse-Stunden und für Supervisionsstunden müssen Sie mit ca. Euro 90,00 rechnen.

Die Gesamtkosten der Ausbildungen können bei jedem/r TeilnehmerIn je nach persönlicher Schwerpunktsetzung differieren.

Haben Sie weitere Fragen, setzen Sie sich bitte mit der Aus- und Weiterbildungsleiterin in Verbindung: Ansprechpartner

Sollten Sie sich direkt bewerben wollen, fordern Sie bitte die entsprechenden Bewerbungsunterlagen

im Sekretariat an.